Seit dem letzten Bericht über Hugo ist einige Zeit vergangen. In dieser Zeit hat sich Hugo an die neue Erde gewöhnt und ich glaube er hat sie gut angenommen. Auch den Vokuhila hat er mit Humor genommen. Die Krabbelviecher habe ich mit der alten Erde im Biokompost entsorgt. Es hat sich etwas wie Normalität in den Alltag eingespielt. Einige Äste von Hugo weisen verräterische Spuren von Perserkatzen-Haaren auf, was darauf deutet, dass der betroffene Ast zu weit in das Revier der Perser hinein ragt. Da diese gerade Fellwechsel haben markieren sie so unbewusst ihr Revier. Hugo teilt also das Schicksal vieler seiner Artgenossen welche sich mit einem kuscheligen Fell einkleiden.
Der Blattabfall hat abgenommen, offenbar hat Hugo das Wechseln der Erde und das Düngen gut getan. Waren es früher ca. 4 ~ 5 Blätter pro Tag, sind es nun 3 ~ 4 Blätter pro Woche.
Die Blattfarbe hat jedoch gewechselt. Weg von einem saftigen, gepunkteten Grün, hin zu einem grün-gelb. Man könnte fast annehmen, er leidet unter einer Winterdepression. Auch habe ich den Eindruck gewonnen, Hugos Blätter hängen etwas depressiv am Ast.
Bemerkenswert dabei ist jedoch das er immer weiter austreibt. Fast täglich entdecke ich neue Blätter oder neue Zweige die alle nach dem TAMO Prinzip auftauchen.
Seine Geschwister haben sich bisher noch nicht blicken lassen. Die Erde wird nach Vorschrift warm und feucht gehalten, dennoch scheinen das keine Frühlinge zu werden. Vielleicht ist es den Samen derzeit einfach zu kalt – oder es fehlt die schöne warme Sonne.
Ich berichte weiter…
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