Martins erster großer Abend. Nachdem wir uns gegen 20 Uhr am Raschplatz getroffen und Martin – unseren Junggesellen – die Regeln des Abends erklärt hatten, wurden die ersten Flaschen Alkohol geleert und sich Mut angetrunken.
Die Regeln waren knallhart…

20 Uhr: Die Vorbereitung
Martin bekam ein Korb mit Feigling, Kondomen, Tampons, Süßkram und Haargummi verpasst und musste verkaufen. Aber auch Tauschen war erlaubt: Gaben die angesprochenen Frauen das Wäscheetikett ihres Tangas, hatten sie freie Wahl und durften sich aus dem Korb bedienen.
Als Ziel für den Abend wurde der Verkauf von 5 Kondomen und 5 Tampons ausgegeben.
Schon im Cinemaxx gab es die erste Überraschung: Gleich die ersten angesprochenen Mädels gaben ihr Etikett. Mit chirurgischer Präzision trennte Martin das begehrte Objekt von ihren Trägerinnen.
Da gegen 20:40 Uhr die Alkoholvorräte bedrohlich zu neige gingen musste Nachschub besorgt werden. Hier kam der Lidlmarkt im Bahnhof genau richtig. Während Martin die Frauen rund um den Einkaufsladen dazu brachte, auf seinem T-Shirt zu unterschreiben, holte Björn eine Flasche Klaren.
In weiser Voraussicht, dass dieses nicht reichen würde, zog Martin mit zwei anderen los und kam etwa zwanzig Minuten später mit einem Einkaufswagen voller Bier, Wodka, Chips und anderem hochprozentigem Alkohol wieder raus.

21 Uhr: Nachschub
Nachdem die Vorräte nun logistisch auf alle Anwesenden verteilt wurden, ging es gegen 22 Uhr geschlossen zu Burgerking (aufs Klo). Auf dem Weg dahin liefen wir zur Freude von Martin einer Lehrerin aus Chile über den Weg, welche mit Kollegen gerade einen Schüleraustausch machte und sich gerade Hannover by night ansah.

21:45 Uhr: Der Lehreraustausch
Zum Leidwesen der Anwesenden wurde in den darauf folgenden zwanzig Minuten ausschließlich auf Spanisch gesprochen.
Um etwa 23 Uhr verließen wir zum ersten Mal den Bahnhof und liefen prompt einer Gruppe Junggesellinnen über den Weg, welche sich als Bunnies verkleidet hatten. Nun war Martin in seinem Element und vollgestopft mit Burger und Alkohol. Aber auch die anderen Ärzte waren begeistert (und umlagert).

23 Uhr: Die Bunnies
Nach etwa einer Stunde waren Telefonnummern getauscht und wir zogen Richtung Kröpke. Kurz vor Mitternacht kamen wir am Jack the Rippers an wo wir wieder auf die Bunnies (und ein paar unserer Ärzte) trafen.

23:45 Uhr: Bunnyparade
Diese Gelegenheit nutzten wir um uns aufzuwärmen und Martin um den Inhalt des Korbes an die anwesenden Gäste zu verkaufen.
An dieser Stelle einen herzlichen Dank an die nette (!) Bedienung vom Jack the Rippers : -)
Gegen zwei Uhr waren alle aufgewärmt und wir zogen weiter Richtung Steintor. Dort trennten sich dann gegen dreiviertel Drei unsere Wege in der übervollen Sansibar.
Die Bilanz eines gelungenen Abends:
- etwa 25 € Verkaufserlöse,
- einen Alkohol-Verlust,
- vieeeele Unterschriften auf Martins T-Shirt
- und einen Bunnyverlust (welche wir später wieder ausgleichen konnten)

(gegen Mitternacht: Der Überläufer)
18/01/2009 at 15:22 Permalink
Hey das war ein cooler Abend und wir hatten ne Menge Spaß…Klasse Fotos fettes thx an Christian der sich gut um die Spiele + Fotos gekümmert hat.
18/01/2009 at 19:31 Permalink
Auch Dank von meiner Seite aus. Ich habe SUPER-viel Spaß bei der ganzen Sache gehabt und leider auch ab der Sansibar einen Filmriß
.
19/01/2009 at 19:34 Permalink
Moin, nen Filmriss hab ich nicht – aber sprechen wir nicht mehr drüber
War lustig Martin, aber bitte nicht noch mal.
Massud.
19/01/2009 at 20:37 Permalink
Ja…. das war schon lustig und wie ich vermutet hatte: Mit steigendem Alkoholpegel sinken die Chancen auf ein Etikett
Die nächste Party ist Martins Hochzeit und da lassen wir es auch wieder richtig Krachen Oléééééé