Telekom “Kunden-Rückholaktion”: Callcenterdrücker unterwegs
“Hallo, mein Name ist … ich rufe an im Auftrag der Telekom. Sie wurden ja bereits in den letzten Tagen per Post darüber informiert, dass die Telekom eine große Kunden-Rückholaktion gestartet hat und deshalb rufe ich Sie an.”, Die Rufnummer im Display wurde angezeigt: 02161 / 9479318.
Wer dieser Tage wieder Anrufe bekommt, sollte sich auf kein Gespräch einlassen. Der Callcenter-Mitarbeiter teilte mir mit, dass ich vor einiger Zeit Telekom-Kunde gewesen bin und man mich nun wieder zurück gewinnen möchte.
Sein Argument: Ich nutze ja jetzt schon die Leitungen der Telekom.
In diesem Fall ist es der größte Fehler sich auf ein Gespräch einzulassen und so gibt es genau zwei Dinge, wie man in dieser Situation richtig reagiert.
- Deutlich sagen, dass man kein Interesse an weiteren Anrufen hat
- Auflegen.
Optional kann man vor dem Auflegen den Mitarbeiter ordentlich beschimpfen. Das erhöht den psychischen Druck auf diese Drücker.
Eine Diskussion mit Callcenter-Mitarbeitern, welche einen ungefragt anrufen und etwas verkaufen wollen hat überhaupt keinen Sinn. Erst eine solche Diskussion ermöglicht erst den Missbrauch.
Denn solange man nicht auflegt, ziehen diese Personen eiskalt ihr Spiel ab. Sie lügen (“Sie haben an einem Gewinnspiel teilgenommen”) und sie betrügen einen indem man hinterher Post mit Bestellungen ins Haus bekommt, die man nicht – oder unter psychischem Zwang getätigt hat.
Mitarbeitern dieser Drücker-Callcenter geht das persönliche Schicksal der von ihnen Geschädigten am Arsch vorbei, die arbeiten für ihre eigene Provision.
Es ist ein dreckiges Spiel.
Ein gutgemeinter Ratschlag an alle Callcenteragenten, die sich keine verbale Ohrfeige abholen wollen: Lasst mich in Ruhe.
Erwerbt eure Daten rechtmäßig. Und denkt euch neue ausreden aus – ich habe noch nie an einem Gewinnspiel teilgenommen und ich habe auch keine Payback, Deutschlandcard, usw.